Tick Tack – macht die Uhr

Natürlich möchte ich das Training, wenn ich es mache wieder tracken. Früher wo ich Laufen gegangen bin, war es immer eine Laufuhr von Garmin. Erst der Forerunner 305, später kurzzeitig einer der 6xx-Serie und dann als Krönung eine Fenix 3HR. Dann kam Krankheit, Pflege und das Laufen schlief ein.

Vom Laufen bin ich derzeit soweit weg, wie ein Eisbär vom Schlittschuhlaufen in der Wüste, aber trotzdem möchte ich selbst, dieses zu Anfang wohl eher nur sehr rudimentäre Training aufzeichnen.

Nach 3 Jahren Pause ist natürlich der Akku des Fenis3HR leider eine Krücke. Die Uhr ist dazu geeignet im Alltag getragen zu werden. Nur im selbigen hält der Akku selbst ohne Koppelung mit einem Handy kaum noch einen halben Tag.

Ich muss dazu sagen, dass die Uhr außerhalb der Garantie ist. Was nach drei Jahren rumliegen selbstverständlich sein sollte, denn kein Hersteller bietet auf die Akkus eine Garantie von drei oder mehr Jahren.

Schon bei dem Forerunner habe ich die Strategie von Garmin irgendwie bewundert. Mein erster Forerunner hatte einen günstigen Austausch hinter sich und wenn man so liest, scheint sich die Strategie seitens Garmin fortzusetzen.

Akkus werden nicht getauscht, wenn alles gut läuft bekommt man aber ein Kulanzangebot, wo man für unter 200 Euro eine Austauschuhr bekommen kann. Wenn dies noch so zu bekommen ist, ein faires Angebot.

Fair, mir leider nach einer teureren Beerdigung zu teuer. Auch eine neue Uhr von Garmin, Polar oder den anderen üblichen Verdächtigen scheidet vom Preis leider aus.
Nun ist es so, dass der Rücken der Fenix ja verschraubt – also nicht unöffenbar ist. Somit stellte ich mir die Frage, ob nicht irgendeiner schon mal auf die Idee gekommen ist, das Akku doch einfach zu tauschen.

Tatsächlich fand ich ein Angebot. Tausch des Akkus gegen eins in Herstellerqualität, neue Dichtungen inkl. Versand und allen drum und Dran für 49 €.

Immerhin die Uhr würde hinterher wieder mit voller Kapazität funktionieren, auch wenn sie für den Anfang mit strammem Gehen oder Walking doch ziemlich überdimensioniert wäre.

Irgendwie bin ich mehr zufällig dann auf die Xiaomi Watch lite gestoßen. Eine Smartwatch vom Chinesen, der mich auch mit Handys beliefert, die der Hersteller mal eben für 60 € auf dem Markt wirft. Pulsmessung, GPS/GLONASS inkl. mit Tracking Programmen für bis zu 11 verschiedene Sportmodi. Dazu hat das Gerät einen Schrittzähler, Bewegungsmelder, Schlaftracker intus und läuft, normal bis zu 9 Tagen, bzw. bis zu 10-Stunden mit aktiven GPS-Tracking bei einer vollen Akkuladung.

Insgesamt hört sich die Uhr wie eine kleine eierlegende Wolfsmilchsau an. Wobei ich hier mir nicht sicher bin, ob das Webinterface, wohin die Daten übertragen werden, so komfortabel ist, wie bei anderen Herstellern. Auch Frage ich mich, ob wenn ich die Daten woanders zusammenfassen will, dies so einfach möglich ist, denn aus Zeiten meines Xiaomi-Fitnesstrackers, weiß ich das hier seitens des Herstellers nicht viele Exportfunktionen vorhanden waren. Ob sich das nun bei der Smartwatch, die nebenbei mehr Funktionen als ein einfacher Tracker bietet, weiß ich nicht.

Die Frage wie ich mich entscheide ist mittlerweile noch spannender geworden, da das große A momentan in einer Aktion die Xiaomi Watch auf 54,99 € heruntergesetzt hat.

Die Frage ist halt: Etwas Bewährtes wieder in Gang setzen lassen oder was Neues ausprobieren?!?

Bilder: Garmin bzw. Xiaomi mit Layout von canva

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