Meine Woche – Woche 13/2021

Hier gleich mal eine Neuerung in meinem Blog. Früher in den Foren, wo ich aktiv war, habe ich tagtäglich einen Tagesbericht gepostet. Sowas mag nett sein. Aber zwischenzeitlich führe ich einen Blog, wo ich über das ICH-Thema hinaus, einiges drumherum veröffentliche und poste. Tagesberichte sind sicher etwas Nettes, aber mein Gefühl – insbesondere, wenn ich meine Endzeit bei einem Laufforum nehme – war das jedes Komma und jeder Punkt zu viel analysiert wurde, das am Ende 20 Leute 50 verschiedene Meinungen gepostet haben. Und darin möchte ich mich nicht wieder verzetteln.

Komplett ohne Updates möchte ich aber auch nicht arbeiten. Daher wird es von mir sogenannte Wochenupdates unter dem Thema „Meine Woche“ geben. Sofern nicht in der Woche Dinge geschehen, die einen größeren Bericht rechtfertigen, wird es die wichtigsten Sachen komprimiert in einem Rapport geben.

Fangen wir doch mal gleich an.

Mein erster Podcast-Beitrag ist etwas mehr als eine Woche alt. Was ich sagen muss, ist das meine Hörer zufriedener sind als ich selbst. Das Problem kann hier sein, dass ich in der Regel recht hohe Ansprüche – auch an mich selbst – stelle. Und diesen Ansprüchen ist manchmal nur schwer gerecht zu werden. Trotzdem danke für die lobenden Worte, danke für das Teilen meines Beitrags durch die vielen Freunde, die mich immer noch von früher kennen. Natürlich wird es hier weiter gehen. Der zweite Beitrag ist gerade in Vorbereitung und wird in Kürze aufgezeichnet.

Ein positiver Punkt ist, dass ich mittlerweile meine Verordnung für Reha-Sport habe. Diese wurde von der Einrichtung gestempelt, ist bei der Krankenkasse angekommen, wo ich schon die Information bekommen habe, dass diese eingetroffen ist und warum ich das ganze nicht Online gemacht hätte? Ich arbeite zwar in der Computer-, besser gesagt Software-Branche, aber irgendwie finde ich es ganz entschleunigend, wenn nicht immer alles am PC, virtuell oder auf irgendwelchen Datenautobahnen passiert.

Datenautobahnen, diese sind doch mit Schuld am Stress. Morgens schaltet man sein Handy ein, und man liest erstmal die Push-Up-Nachrichten. Zurzeit sind das keine positiven. Alle halbe Stunde poppen irgendwo neue Nachrichten auf – fast immer dieselben, mit demselben Unterton und ziehen einen noch weiter runter. Freunde schicken Nachrichten und erwarten, dass Du die Antwort schon am Schreiben bist, bevor Du deren Nachricht gelesen hast. Und diese Flut von negativen Nachrichten und dieser Stress soll einem nicht herunterziehen?

Ich versuche diese negativen Eigenschaften zu umgehen. Meine Handys sind eingestellt, das diese abends ab 20 Uhr keine Mails mehr abrufen, das keine Push-Up-Mitteilungen kommen, sondern das einfach bis zum nächsten Morgen gegen 7 Uhr Ruhe ist.

Wo meine Mutter noch lebte, hatte ich recht unregelmäßigen Schlaf. Heute ist es so dass ich mich in der Regel zwischen 22:00 und 23:00 Uhr ins Bett lege, dann noch etwa eine halbe Stunde lese und mittlerweile im Gegensatz zu den Wochen davor, wieder meine 7-8 Stunden an einem Stück durchschlafe. Ich bilde mir ein, dass dieser Gewinn an Schaltqualität mit dafür verantwortlich ist, dass ich mich über den Tag besser fühle.

Am Dienstag hatte ich einen Termin beim Hausarzt. Dieser rätselte selbst, wie es sein konnte das der Langzeitblutdruck scheiterte. Trotzdem war der Wert bei der Messung in der Praxis viel zu hoch. Immerhin, der Mann in Weiß erkannte, dass meine Smart-Uhr Puls messen konnte und das ich vor der Tür einen Wert mit 109 hatte, der viel zu hoch war.

Und Diabetes ist ein Punkt, der aufpoppte. Die Langzeitwerte waren nicht viel erhöht, aber schon so, dass man etwas dagegen machen sollte. Bis auf weiteres gibt es Tabletten. Ich möchte aber meinen Weisskittel nicht enttäuschen. Allzu lang wird diese Hilfe nicht von Nöten sein. Meine Ernährungsumstellung wird diese Form von Hilfe schneller ein Ende bieten, als diese angefangen hat. Das ist ein Punkt, wo ich mir ziemlich sicher bin.

Beim Essen hat sich einiges getan. Die Küche ist derzeit in Umgestaltung. Ein Großgerät kommt und in diesem Rahmen wird mein Dampfgarer und alles andere was ich so an nützlichen Helferlein habe, funktionstüchtig gemacht. Für mehr Spaß und Vielfalt in der Küche.

Boxen, Behälter und Dosen sind gekommen, mit der ich Essen arbeitstauglich verpacken kann. Dazu noch Kühlungs- und Mikrowellengeeignete Behälter, mit dem man Essen einfrieren und leicht wieder erwärmen kann.

Ein Problem bei Single-Haushalten ist, das volle Rezepte sich meist nicht lohnen. Und für das was man allgemein isst, braucht man den Ofen nicht anzumachen. Ein Teil der Behälter ist z. B. dafür ausgelegt, dass ich, wenn ich eine Suppe koche, zwei bis drei Boxen mit etwa 600 ml Suppe (reicht für etwa 2 Teller) einfrieren kann und so, wenn ich mal keine Zeit hab, schnell und einfach was Warmes und Gesundes auf dem Tisch habe.

Ich weiß, dass eine Suppe durch Einfrieren etwas an Geschmack verliert, aber das ist immer noch besser als 2/3 der Zutaten wegzuschmeißen und auf jeden Fall gesünder als sich ein Fertiggericht einzuziehen.

In der letzten Woche gab es unter anderem eine Variation eines Körnervollkornbrotes, wo ich dem eigentlichen Schöpfer des Rezeptes sagen muss: Flüssigkeit, mehr Flüssigkeit. Ich werde es nochmal machen, aber dann mit etwa 1/3 mehr an Wasser.

Ein Bohnen-Garnelen-Salat war recht lecker, ist aber dadurch das die Radieschen sich leider ungenießbar machten etwas einseitig.

Karfreitag gab es Zanderfilet an Salzkartoffeln und Grüner Soße, mit dem Vorteil das die Soße am Folgetag mit Brot zum Dippen auch gut schmeckte.

Heute gab es eine Hühner-Gemüse-Suppe mit Kichererbsen. Sehr lecker. Das war das erste Essen, wo ich mir drei Portionen eingefroren habe.

Meine Uhr kann mit GPS Trainings aufzeichnen, aber auch Schritte zählen. Kennt Ihr die Nummer von den Bewegungs-Docs auf NDR. „Sie sollten 10.000 Schritte am Tag…“. Jap, würde ich gerne. Ich mach 200 und dann habe ich Rücken.

In den Zeiten, wo meine Mutter noch da war, gab es Tage da hatte ich Mühe 1.000 Schritte zusammen zu bekommen. Wo ich wegen Schnee an die Arbeit gehen musste, musste ich auf der Strecke drei Sitzecken haben, wo ich mich erholen konnte. Von 0 auf 10K – eine Utopie. Ich habe erstmal den Cut bei 3.000 Schritte angesetzt. Wenn ich diese stabil, Tag für Tag hinbekomme, wird auf 5.000, später auf 7.000 und am Ende dann auf 10.000 Schritte gesteigert. Und das ohne das ich mir irgendwas kaputt mache.

Ja, es hat etwa 2 Wochen gedauert bis die Zahlen, die 2.000 bzw. die 2.500 überschritten haben. Mittlerweile bin ich bei 4 von 7 Tagen bei den 3K Schritten angelangt. Pöh-a-pöh geht es weiter. Und ich merke auch beim Aufräumen zuhause, das ich langer durchhalte, dass ich mehr machen kann, auch wenn es mir hier mit dem Ausmisten nicht schnell genug geht.

Die Blutdruckmittel helfen. Die Werte gehen eindeutig nach 5 Tagen in den richtigen Bereich. Nur die Messungen meines neuen Blutdruckgeräts geben mir zu Denken. Eigentlich war Donnerstag bis Samstag alles in Ordnung. Nur heute standen bei drei Messungen ein Zeichen in der Liste. Arhythmie-Warnung. Da sollte ich doch nochmal mit meinem Doc sprechen, zum Spaß werden so Meldungen nicht ausgegeben.

Die Waage meinte das ich mal wieder ein Kilo los bin. Was da ginge, wenn ich so könnte wie ich gerne wollte. Aber man muss auch so zufrieden sein, dass langsam alles in die richtige Richtung geht.

Foto: Norbert Beck/Layout: canva

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Norbert Beck

Author: Norbert Beck

Einst war er schlank, man sah es aber nicht. Dann befiehl ihn der Spirit of the Hawk. Nun ist er nur noch Norbert Beck und will eigentlich nur eins: Gesund werden.

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1 thought on “Meine Woche – Woche 13/2021

  1. Schön! Endlich wieder Berichte aus deinem Alltag. Hab ich damals im Forum und auch später immer gern gelesen. Butte mehr davon und viel Glück und Energie beim Durchhalten.

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