Meine Woche – Woche 16/2021

Was für eine Woche. Der Wochenanfang war noch im Stern des abklingenden Durchfalls. Ein vorsichtiges Herantasten beim Essen. Wobei ich hier insgesamt noch um ein Konzept ringe, wann es warmes Essen gibt und wann nicht. Mittags im Büro geht nur wenn ich abends vorkoche. Abends muss ich aber eh was machen. Ich habe aber nicht abends Zeit, abends was zu machen und aber vorzukochen. Insbesondere wenn es dann wieder ans Training geht, dann wird abends die Zeit eher knapp.

Ein ganz klein wenig Bewegung gab es dann überraschend auch. Eigentlich hatte ich mich nach dem Feierabend, für eine Aktion in einem Spiel angemeldet. Als ich dann zu dem Punkt kam, niemand weiter angemeldet war und den sonnigen Himmel sah, gleichzeitig aber feststellen musste, das da wo ich hin musste alles zugeparkt war, trat ich wohlig auf das Gaspedal, meldete mich an einem Haltepunkt ab und verschwand gen Meissner.

Unser Hausberg, der Ort wo ich mich gerne mal verziehe, wenn ich ruhe haben möchte. Auto auf einem Parkplatz gestellt. Ein paar Hundert Meter in den Wald verschwinden und nießen. Natur genießen. Die Sonne schien mit aller Kraft, es war angenehm warm. Ich ging eine kleine Runde bis der Rücken so langsam sagte: “Nu iss aber gut mit einem auf Bewegungsfan machen.” und setzte mich auf einem abgesägten Baumstumpf am Wegesrand. Ich machte mich wieder auf den Rückweg. Die Sonne verwand so nach und nach hinter dem Berg und sofort wurde es unangenehm frisch. So ein Mist aber auch.

Langsam fuhr ich nach Hause. Zuhause gönnte ich mir noch etwas Ei mit Pilzen und fand das dies doch ein netter Abend war.

Endlich steht der Termin für den Trainingsbeginn. 03.05., am Tag danach ist ein Arztbesuch dran und dann habe ich traditionell ein paar Tage frei.

Seit meinem dreizigsten Geburtstag ist es Tradition, das ich an meinem Geburtstag nicht zuhause bin. Ich hatte jedes mal gefeiert, Party gemacht und und und… bei den meisten damaligen Freunden hieß es unisono “wir holen das mit der Feier irgendwann mal nach”. Dabei ist es dann auch geblieben. Ich hab mir dann irgendwann gesagt: “Die Kohle die Du fürs Feiern ausgibst kannst Du auch für Dich verkloppen.” Und so feierte ich schon auf der Wartburg bei Eisenach, auf der Elbpromenade in Hamburg, am alten Fischereihafen in Friedrichskoog, im Zoo zu Hannover. Gut dank Corona muss die Küste leider ausfallen. Aber zuhause bin ich trotzdem nicht.

Die Küche stand im Rahmen einer Resterampe. Am Samstag wurde bei mir in der Küche etwas umgebaut. Sicherheitshalber hatte ich den Kühlschrank geleert und über die Woche nicht richtig gefüllt. Entsprechend war mau waren auch die Möglichkeiten beim Essen. Hier mal ein Salat, da mal ein Fischfilet. Nichts wirklich besonderes.

Ja, die Küche. Die Fliesen und der Mörtel auf dem Boden weigern sich dem Meißel zu gehorchen. Millimeter sprangen ab, nicht mehr. Am Ende bestellte ich einen elektrischen Meißel der mit mehreren Hundert schlägen pro Sekunde auf eine Stelle schlägt und womit sich das Problem beseitigen lässt. Ich will endlich meine Regale aufbauen. Und nach den Jahren der Pflege kehrt ein Küchentisch zurück in die Küche.

Was bei einem Rollstuhlfahrer zuviel Platz weg nimmt, ist für mich verschenkter Platz, fehlende Arbeitsfläche und und und.

Rom wurde auch nicht in einer Nacht gebaut und bald ist ja Tag der Arbeit.

Die Waage meldete weder negatives noch positives, was ich im Moment erstmal positiv sehe.

Foto: Norbert Beck/Layout: canva

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Norbert Beck

Author: Norbert Beck

Einst war er schlank, man sah es aber nicht. Dann befiehl ihn der Spirit of the Hawk. Nun ist er nur noch Norbert Beck und will eigentlich nur eins: Gesund werden.

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