ich hab es getan: mein erstes buch ist eingereicht

Der entscheidende Klick ist gemacht: Mein erstes Buch ist bei Tolino eingereicht.

Damit beginnt nun der Teil, bei dem ich selbst erst einmal nichts mehr verbessern, verschieben oder zum gefühlt siebenundzwanzigsten Mal kontrollieren kann. Jetzt wird geprüft, ob Buchblock, Umschlag und alle Angaben den technischen Anforderungen entsprechen.

Veröffentlicht ist das Buch deshalb noch nicht. Wenn bei der Prüfung alles passt, soll „Tagebuch eines Grenzschreibers“ am 03.10.2026 erscheinen.

Dass ich überhaupt einmal an diesen Punkt komme, stand auf keiner Vorsatzliste. Aus einzelnen Geschichten, Ideen und Severin Markwarts Wegen zwischen Werra und Eichsfeld ist schließlich ein vollständiges Buch geworden: 300 Seiten im Format DIN A5, mit zahlreichen Illustrationen und einem Umschlag, an dem vermutlich mehr geschoben, gerechnet und gezweifelt wurde, als ein Außenstehender vermuten würde.

Zwischendurch gab es genügend Momente, in denen Word, PDF-Exporte, Seitenzahlen, Bildauflösungen und Druckvorgaben offenbar gemeinsam beschlossen hatten, dieses Buch verhindern zu wollen. Trotzdem liegt es nun dort, wo es liegen soll: zur Prüfung bei Tolino.

Das fühlt sich gleichzeitig großartig und merkwürdig an. Über Wochen konnte ich immer noch eine Formulierung ändern, eine Grafik verschieben oder eine Seite neu aufbauen. Nun ist dieser Stand abgeschlossen. Natürlich fallen mir bestimmt morgen noch zwölf Dinge ein, die man theoretisch anders hätte machen können. Aber irgendwann muss ein Buch aufhören, ein Projekt zu sein, und anfangen, ein Buch zu werden.

Genau dieser Moment ist jetzt gekommen.

Ich habe es tatsächlich getan.

Jetzt heißt es warten, Daumen drücken – und hoffen, dass Tolino nicht irgendwo noch eine technische Überraschung für mich versteckt hat.