26. Juni 2026

das gesicht zum buch

Ein Buch ohne Cover ist wie ein Server ohne Gehäuse: Funktioniert zwar irgendwie, sieht aber im Regal verdammt unsexy aus. Das Auge liest schließlich mit! Für „Das Tagebuch eines Grenzschreibers“ musste deshalb ein echtes visuelles Prachtstück her. Warum ein mittelalterlicher Scriptor eine moderne Brille trägt, wie die Werra im perfekten Illustrations-Gegenlicht glüht und warum man ein Buch eben doch manchmal nach seinem Einband beurteilen sollte, erfährst du im neuesten Werkstattbericht auf dem Blog.

ein as im ärmel

Nur weil mein Buch im deutschen Heimathafen veröffentlicht wird, fliegt die US-Plattform Lulu noch lange nicht aus dem Werkzeugkasten. Ganz im Gegenteil: Wenn es um Produkte abseits des reinen Fließtextes geht, spielt der Anbieter seine wahren Stärken aus. Warum Print-on-Demand-Wandkalender mit edler Spiralbindung das perfekte Null-Risiko-Projekt für historische Fotoarchive sind und was der Gründer des Open-Source-Riesen Red Hat mit moderner Buchproduktion zu tun hat, erfährst du im letzten Teil unserer Werkstattreihe auf dem Blog.

die waschzettel-guerilla

Kein Millionen-Budget, kein PR-Stab, kein Champagner zur Premiere: Wer sein Buch im Selfpublishing herausbringt, ist seine eigene Marketingabteilung. Aber wer braucht schon riesige Werbekampagnen, wenn man die Kunst der „Waschzettel-Guerilla“ beherrscht? Warum plumpe „Kauft mein Buch!“-Aufrufe im digitalen Nirgendwo verpuffen, wie man mit einem einzigen Blatt Papier den lokalen Buchhandel erobert und warum die Lokalpresse der beste Verbündete für unabhängige Autoren ist, steht im neuen Werkstattbericht auf dem Blog. Ein ungeschönter Blick auf das Handwerk abseits des Schreibens.

die stimme aus der steckdose

9 Stunden Hörbuch einsprechen, ohne dass die eigene Stimme versagt? Ich lasse mein Buch aktuell von meinem eigenen, digitalen Zwilling vorlesen. Das Abenteuer Professional Voice Cloning hat begonnen: Warum ein 494.157 Zeichen langes Manuskript eine absolute mathematische Punktlandung im KI-Budget erfordert, warum eine US-amerikanische Künstliche Intelligenz massive Probleme mit regionalen Begriffen aus dem Werratal hat und wie man der Maschine mithilfe von Lautschrift das korrekte Rauschen beibringt, liest du im neuen Werkstattbericht auf dem Blog.

schöne bescherung in raten

Alles auf einmal veröffentlichen kann jeder. Ich setze bei meinem Buch lieber auf eine gestaffelte Roadmap und den echten Manufaktur-Gedanken. Warum das gedruckte Buch zuerst das Rampenlicht ganz für sich allein bekommt, warum ein gutes eBook weit mehr ist als eine konvertierte PDF und warum die aufwendige Produktion des KI-Hörbuchs mit meiner eigenen Stimme noch einige Monate Feinarbeit schluckt, erfährst du im neuen Werkstattbericht auf dem Blog. Qualität schlägt Hektik – eine Liebeserklärung an die Entschleunigung im Selfpublishing.

post für die ewigkeit

Die deutsche Bürokratie kann einen in den Wahnsinn treiben – oder zum Feiern bringen! Wer in Deutschland ein Buch veröffentlicht, kommt an der gesetzlichen Pflichtabgabe für die Nationalbibliothek nicht vorbei. Was wie trockener Papierkram klingt, ist für mich der absolute Ritterschlag des Selfpublishings. Warum ich mich riesig darauf freue, die zwei Pflichtexemplare für „Das Tagebuch eines Grenzschreibers“ eigenhändig einzupacken und warum diese beiden Bücher uns alle auf den Servern überleben werden, steht im neuen Blogbeitrag. Ein Hoch auf das ultimative Langzeit-Backup!

druck auf befehl

Ein Buch veröffentlichen, ohne auch nur einen einzigen Cent für den Druck vorzustrecken? Was früher nach Utopie klang, ist dank Print-on-Demand heute nackte Realität. Das Buch existiert als digitaler Geist auf einem Server, bis ein Leser den Bestellknopf drückt – erst dann erwacht die Druckmaschine zum Leben. Warum dieses risikofreie System die Buchwelt auf den Kopf stellt, wie die exakte Balance zwischen Marge und Bequemlichkeit aussieht und warum man bei der Anzeige „Lieferbar in 1–2 Wochen“ in den Onlineshops ganz entspannt bleiben kann, erfährst du im neuen Werkstattbericht.

der transatlantik-flug fällt aus

Eigentlich war alles bereit für den großen Start auf einer US-Plattform. Doch kurz vor dem Upload entpuppte sich der transatlantische Traum als bürokratisches Minenfeld aus US-Steuerformularen und unsichtbaren Buchkatalogen. Warum „Das Tagebuch eines Grenzschreibers“ im letzten Moment den Flug storniert hat, warum der deutsche Buchhandel ohne das magische VLB gar nicht erst anfängt zu suchen und warum Tolino Media am Ende die logische Rettung war, steht im neuen Werkstattbericht auf dem Blog. Ein ungeschönter Blick auf die Hürden des internationalen Selfpublishings.

die paletten-illusion

Tausend Bücher im Keller horten, weil der Druck pro Stück dann billiger wird? Klingt theoretisch nach einem genialen Plan. In der Praxis wird man dadurch aber vor allem eins: unbezahlter Lagerarbeiter, Logistikexperte für Luftpolsterfolie und bester Freund der Postangestellten. Warum die vermeintliche Schnäppchen-Palette im Selfpublishing eine handfeste Falle ist und warum es verdammt befreiend sein kann, die Marge an eine Plattform abzutreten, um sich den bürokratischen Feierabend-Albtraum zu sparen, steht im neuen Blogbeitrag. Ein nüchterner Blick auf den Unterschied zwischen Autorenromantik und Logistik-Realität.