12. Juni 2026

wir sind wieder online

Ich bin wieder da. Wobei – so richtig weg war ich eigentlich nie.

Langzeit-Leser erinnern sich vielleicht: norbx.de war ganz früher schon mal mein Blog, sozusagen der Urvater von landpirat.de. Lang, lang ist’s her. Damals wollte ich mal ein Sachbuch für Autogrammsammler schreiben, was ich dann aus persönlichen Gründen irgendwann zu den Akten gelegt habe. Und bei einem späteren Krimi-Versuch ist mir irgendwo in der Mitte glatt der Mörder abhanden gekommen.

Heute sieht die Welt anders aus. Seit einiger Zeit blogge ich wieder intensiv, betone mit landpirat.de, werraland.net und starautogramme.de drei ziemlich passable Seiten – und tatsächlich liegt inzwischen das allererste echte Buch vor mir. Es befindet sich gerade in der Endbearbeitung.

Dass ich irgendwann mal ein Werk mit über 300 Seiten schreiben würde? Hätte ich selbst nie gedacht. Dass es ein Buch voller Lokalkolorit werden würde, vollgestopft mit Sagen, Märchen und Geschichten aus meiner eigenen Region? Noch viel weniger. Aber genau dazu gibt es in den nächsten Tagen mehr Details.

norbx.de wird deshalb kein ganz normaler, klassischer Blog mehr. Es wird die zentrale Anlaufstelle für alles, was mit meinen Publikationen zu tun hat.

Unabhängig, authentisch – und pleite?

Als Blogger und Vlogger bin ich vor allem eins: unabhängig. Durch meine überschaubare Reichweite fliege ich meistens unterm Radar derer, die das große Geld locker machen würden. Fakt ist: Ich stecke hier unterm Strich mehr Geld rein, als am Ende rauskommt.

Aber das Ganze hat einen riesigen, unbezahlbaren Vorteil: Ich brauche nicht wie ein Geschäftsmann zu denken. Ich kann schreiben, wie ich denke. Authentizität ist hier kein Marketing-Wort, sondern Programm.

Genau aus diesem Grund werde ich auch als Buchautor nicht Klinken putzen und auf Verlagssuche gehen. Eigenverlag ist das Stichwort. Wobei ich mich nicht selbst als Händler an die Poststation stelle und Pakete packe.

Mein Partner heißt Lulu.com – Stichwort Print-on-Demand (PoD). Der Verkauf läuft direkt über die Plattform, ich bekomme am Ende meine Provision für das gedruckte Buch. Natürlich kriegt das Werk eine offizielle ISBN-Nummer, natürlich wird es – sofern ich alle Standards einhalte – auch bei Amazon gelistet und theoretisch wäre sogar der Weg in die hiesigen Buchhandlungen offen.

Eigenverlag heißt aber auch: die volle, ungeschönte Verantwortung. Lektorat, Illustrationen, Buchsatz, Cover-Design und hinterher das Klinkenputzen bei potenziellen Partnern vor Ort – das bleibt alles an mir hängen.

Ob ich damit reich werde? Ehrlich gesagt: Ich habe nicht den blassesten Schimmer. Wenn am Ende so viel abfällt, dass ich einen Steuerberater brauche, um das Geld zu verwalten – mega, nehme ich sofort. Aber ich bin realistisch: Ich schreibe für eine Nische, ich bin als Autor ein unbeschriebenes Blatt, und ob das alles so hinhaut, wie ich mir das im Kopf ausmale… wir werden sehen.

Warum ausgerechnet „norbx“?

Ich habe die Domain wiederbelebt. Aber warum eigentlich dieser Name?

Der Anfang ist schnell erklärt, das ist mein Vorname: Norbert. Und das X?

Das X steht traditionell für das Unbekannte, das Geheimnisvolle oder das Faszinierende. Ich glaube, nicht jeder in meinem Umfeld wusste überhaupt, wie gerne ich schreibe und Inhalte entwickle. Genau das ist dieses X.

Gleichzeitig steht das X dafür, dass ich mich nicht auf ein einziges Medium beschränken will. Blogging, Vlogging, Webseiten, Social Media – das Internet ist meine Spielwiese. Aber Publishing kann eben auch mal ein gedruckter Zeitungsartikel sein. Und am Ende ist es jetzt das klassische Buch, das ich gerade fertigstelle. Erst als gedrucktes Werk oder E-Book, und wer weiß, vielleicht irgendwann sogar als Hörbuch.

Das X bedeutet schlicht und ergreifend: Alles ist möglich.

Das ganze Projekt ist eine Reise ins Unbekannte. Die Segel sind gesetzt, der Kompass eingenordet. Kommt doch einfach mit und schaut euch an, was hier entsteht!