10. August 2026

das gesicht zum buch

Ein Buch ohne Cover ist wie ein Server ohne Gehäuse: Funktioniert zwar irgendwie, sieht aber im Regal verdammt unsexy aus. Das Auge liest schließlich mit! Für „Das Tagebuch eines Grenzschreibers“ musste deshalb ein echtes visuelles Prachtstück her. Warum ein mittelalterlicher Scriptor eine moderne Brille trägt, wie die Werra im perfekten Illustrations-Gegenlicht glüht und warum man ein Buch eben doch manchmal nach seinem Einband beurteilen sollte, erfährst du im neuesten Werkstattbericht auf dem Blog.

die waschzettel-guerilla

Kein Millionen-Budget, kein PR-Stab, kein Champagner zur Premiere: Wer sein Buch im Selfpublishing herausbringt, ist seine eigene Marketingabteilung. Aber wer braucht schon riesige Werbekampagnen, wenn man die Kunst der „Waschzettel-Guerilla“ beherrscht? Warum plumpe „Kauft mein Buch!“-Aufrufe im digitalen Nirgendwo verpuffen, wie man mit einem einzigen Blatt Papier den lokalen Buchhandel erobert und warum die Lokalpresse der beste Verbündete für unabhängige Autoren ist, steht im neuen Werkstattbericht auf dem Blog. Ein ungeschönter Blick auf das Handwerk abseits des Schreibens.

die stimme aus der steckdose

9 Stunden Hörbuch einsprechen, ohne dass die eigene Stimme versagt? Ich lasse mein Buch aktuell von meinem eigenen, digitalen Zwilling vorlesen. Das Abenteuer Professional Voice Cloning hat begonnen: Warum ein 494.157 Zeichen langes Manuskript eine absolute mathematische Punktlandung im KI-Budget erfordert, warum eine US-amerikanische Künstliche Intelligenz massive Probleme mit regionalen Begriffen aus dem Werratal hat und wie man der Maschine mithilfe von Lautschrift das korrekte Rauschen beibringt, liest du im neuen Werkstattbericht auf dem Blog.

warum die ki beim bücherschreiben noch scheitert

Alle schwärmen von der „Wunderwaffe KI“ – angeblich schreibt sie Bestseller auf Knopfdruck. Ich habe es ausprobiert, meine Gems gefüttert und mich mit der Maschine angelegt. Das Ergebnis? Ein digitaler Sturschädel, der lieber Fakten erfindet, als regionale Seele zu zeigen. Wer Ironie, Sarkasmus und echte Geschichte zwischen Werra und Meißner sucht, landet bei der KI meist im digitalen Abseits. Mein Fazit: Die KI ist ein nützliches Werkzeug zum Korrekturlesen, aber den Stift aus der Hand nehmen lassen? Niemals.

wir sind wieder online

Totgesagte leben länger – und alte Domains auch. Nach abgebrochenen Krimis und schubladierten Sachbüchern ist es jetzt endlich so weit: Das erste eigene Buch steht kurz vor dem Druck. Über 300 Seiten voller Sagen, Märchen und Lokalkolorit aus der Region. Warum dafür ausgerechnet mein alter Blog norbx.de wiederbelebt wird, was ein geheimnisvolles „X“ damit zu tun hat und warum der Eigenverlag die ultimative Freiheit bedeutet, liest du im neuen Beitrag. Die Segel sind gesetzt – kommt mit auf die Reise!