3. August 2026

die waschzettel-guerilla

Kein Millionen-Budget, kein PR-Stab, kein Champagner zur Premiere: Wer sein Buch im Selfpublishing herausbringt, ist seine eigene Marketingabteilung. Aber wer braucht schon riesige Werbekampagnen, wenn man die Kunst der „Waschzettel-Guerilla“ beherrscht? Warum plumpe „Kauft mein Buch!“-Aufrufe im digitalen Nirgendwo verpuffen, wie man mit einem einzigen Blatt Papier den lokalen Buchhandel erobert und warum die Lokalpresse der beste Verbündete für unabhängige Autoren ist, steht im neuen Werkstattbericht auf dem Blog. Ein ungeschönter Blick auf das Handwerk abseits des Schreibens.

die paletten-illusion

Tausend Bücher im Keller horten, weil der Druck pro Stück dann billiger wird? Klingt theoretisch nach einem genialen Plan. In der Praxis wird man dadurch aber vor allem eins: unbezahlter Lagerarbeiter, Logistikexperte für Luftpolsterfolie und bester Freund der Postangestellten. Warum die vermeintliche Schnäppchen-Palette im Selfpublishing eine handfeste Falle ist und warum es verdammt befreiend sein kann, die Marge an eine Plattform abzutreten, um sich den bürokratischen Feierabend-Albtraum zu sparen, steht im neuen Blogbeitrag. Ein nüchterner Blick auf den Unterschied zwischen Autorenromantik und Logistik-Realität.