3. August 2026

ein as im ärmel

Nur weil mein Buch im deutschen Heimathafen veröffentlicht wird, fliegt die US-Plattform Lulu noch lange nicht aus dem Werkzeugkasten. Ganz im Gegenteil: Wenn es um Produkte abseits des reinen Fließtextes geht, spielt der Anbieter seine wahren Stärken aus. Warum Print-on-Demand-Wandkalender mit edler Spiralbindung das perfekte Null-Risiko-Projekt für historische Fotoarchive sind und was der Gründer des Open-Source-Riesen Red Hat mit moderner Buchproduktion zu tun hat, erfährst du im letzten Teil unserer Werkstattreihe auf dem Blog.

druck auf befehl

Ein Buch veröffentlichen, ohne auch nur einen einzigen Cent für den Druck vorzustrecken? Was früher nach Utopie klang, ist dank Print-on-Demand heute nackte Realität. Das Buch existiert als digitaler Geist auf einem Server, bis ein Leser den Bestellknopf drückt – erst dann erwacht die Druckmaschine zum Leben. Warum dieses risikofreie System die Buchwelt auf den Kopf stellt, wie die exakte Balance zwischen Marge und Bequemlichkeit aussieht und warum man bei der Anzeige „Lieferbar in 1–2 Wochen“ in den Onlineshops ganz entspannt bleiben kann, erfährst du im neuen Werkstattbericht.

die paletten-illusion

Tausend Bücher im Keller horten, weil der Druck pro Stück dann billiger wird? Klingt theoretisch nach einem genialen Plan. In der Praxis wird man dadurch aber vor allem eins: unbezahlter Lagerarbeiter, Logistikexperte für Luftpolsterfolie und bester Freund der Postangestellten. Warum die vermeintliche Schnäppchen-Palette im Selfpublishing eine handfeste Falle ist und warum es verdammt befreiend sein kann, die Marge an eine Plattform abzutreten, um sich den bürokratischen Feierabend-Albtraum zu sparen, steht im neuen Blogbeitrag. Ein nüchterner Blick auf den Unterschied zwischen Autorenromantik und Logistik-Realität.